Folgenutzung der Kirche Heilig Kreuz

Über die Weiternutzung der Kirche laufen viele Beratungen und Überlegungen von Seiten der Vereinsgemeinschaft Heilig Kreuz und der Propstei St. Augustinus. Zusammen mit dem Stadtteilbüro Südost und der Stadtverwaltung Gelsenkirchen werden im Rahmen von Förderprogrammen aus dem Bereich der Stadtentwicklung und Stadterneuerung nach Lösungen für eine Folgenutzung dieses einmaligen Kirchengebäudes gesucht.

Im Jahr 2008 fand im Rahmen des Stadterneuerungsprogramms zur Revitalisierung der Bochumer Straße, einst Prachtstraße in Gelsenkirchen, ein städtebaulicher Workshop statt, bei dem verschiedene Planungsteams ihre Visionen und Ideen für die Entwicklung der Bochumer Straße den im Stadtteil lebenden und interessierten Bürgern vorstellten. Die Planung des Justizzentrums, die Firmenzentrale Mr. Chicken und die Vorschläge zum Umgang mit erneuerungsbedürftiger Bausubstanz sowie bereits begonnene Planungen und Projekte sind wesentliche Bestandteile der Überlegungen zur Folgenutzung von Hl. Kreuz.

2008 stand die Kirche vorrübergehend für die Ausstellung: Götter, Geister und Dämonen

"Götter, Geister und Dämonen"

zur Verfügung.

Am 08. März 2008 eröffnete die Stadtmarketing Gesellschaft Gelsenkirchen zusammen mit der Daetz-Stiftung die Ausstellung "Götter, Geister und Dämonen" in der Heilig Kreuz-Kirche in Gelsenkirchen.

In der "außer Dienst" gestellten Heilig Kreuz-Kirche wurden Buschtrommeln aus Ghana und Neu-Guinea, Instrumente von Medizinmännern, Schamanen und Zauberern sowie Lebensbäume aus Tansania gezeigt, darunter auch ein 3,50 Meter hoher Totem aus Britisch-Columbia. Peter Daetz und seine Frau haben diese Holzarbeiten aus aller Welt zusammengetragen. Die Ausstellung war für 18 Monate in Gelsenkirchen zu sehen. Sie stand unter der Schirmherrschaft des damaligen Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Jürgen Rüttgers. Eine aufregende Weltreise mit "Göttern, Geistern und Dämonen".

Götter, Geister und DämonenGötter, Geister und DämonenFür diese Ausstellung wurden die Kirchenbänke ausgelagert, so dass ein großer, freier Raum zur Verfügung stand. Durch ein Ausstellungs- und Messesystem wurde ein Labyrint von Gängen und Nischen Wirklichkeit, in denen die verschiedenen Exponate ihren Platz fanden.

Die Besucher gingen mit einem modernen Hörsystem durch die Kirche auf eine spannende und informative Entdeckungsreise durch alle Kontinente. Dabei wurden sie von stilvoller Musik aus den jeweiligen Ländern begleitet.

Es gab bei diesem Hörsystem auch eine Kinderversion, die in ihrer märchenartigen Bildhaftigkeit auch von Vorschulkindern verstanden werden konnte.

Zahlreiche Besucher, Schulen, Kindergärten und Vereine besuchten in der Folge diese Ausstellung.

 

Die Fotos wurden von Andreas Weiss, Fotodesign Gelsenkirchen, für die Nutzung auf dieser Seite dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt.

 

Hier ein Bilderfolge vom Umbau in der Kirche:
(Startet beim Anklicken des Bildes.)

 

Aufbau in HK

 

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